Startschuss für Innovationen

Gibt es bald fliegende Autos? Wann werden unsere Städte smart? Auf welche Weise wird die Blockchain die Märkte verändern? Auf derartige Fragen suchen wir Antworten – so schnell wie möglich.

„Die vierte industrielle Revolution hat schon begonnen“Kerstin Eichmann vom Innovation Hub

Um als Vorreiter den Energiemarkt der Zukunft zu gestalten, hat innogy vor einigen Jahren den Innovation Hub gegründet. Durch gezielte Minderheitsbeteiligungen an vielversprechenden, frühphasigen Start-ups und die aktive Unterstützung ihres Wachstums entwickelt man hier ein Portfolio an Innovationen. Das ambitionierte Ziel ist es, wegweisende Ideen zu fördern, die das Potential haben, ganze Geschäftsmodelle und Industrien zu revolutionieren. Der innogy Innovation Hub fokussiert sich dabei auf 4 Themenfelder: „Machine Economy“, „Smart & Connected“, „Disruptive Digital“ und „Cyber Ventures“.

innogy fördert Innovationen

Von Start-ups lernen

Aber wir investieren nicht nur in innovative Technologieunternehmen, sondern sind auch dort vor Ort, wo die Digitalisierung die Wirtschaft antreibt: in Berlin, London und Tel Aviv und im Silicon Valley. Dort haben wir gemeinsam mit Partnern den ersten globalen Energie-Accelerator gegründet: Free Electrons.

Die Resonanz auf Free Electrons ist überwältigend: Mehr als 450 Start-ups aus 51 Ländern haben sich um die begehrten Startplätze beworben. Eine Jury wählte zwölf davon aus. Vier stammen aus den USA, zwei aus Israel und jeweils eines aus Deutschland, Irland, Portugal, Indien, Großbritannien und der Schweiz.

Internationale Expertise und Ideen

innogy glaubt an die Kraft von Innovationen und hat es sich zur Aufgabe gemacht, diese zu fordern und zu fördern. Wir stellen drei Projekte vor, die das Spielfeld verändern.

The future is light

Wie Solarfolie eine Branche revolutioniert

Ultradünn und hoch flexibel: Die Solarfolie HeliaFilm des Dresdner Unternehmens Heliathek wiegt gerade mal 500 Gramm pro Quadratmeter, ist ressourcen-schonend in der Herstellung und lässt sich auf nahezu jedem Untergrund wie Beton, Glas oder Stahl anbringen – vor allem aber auf flexiblen Flächen, die für klassische Solartechnologien nicht zu nutzen sind.

Schon seit 2009 unterstützt innogy Venture Capital die Wunderfolie. Der Einsatz hat sich gelohnt: 2012 erfolgte der Markteintritt, inzwischen führt Heliathek weltweit in der organischen Photovoltaik.

Flugdetektive liefern Daten

Durch Drohneninspektionen Kosten sparen

Dank Drohnen geht die Inspektion von Solaranlagen schneller und wird preiswerter. Studien zufolge weisen mehr als 80 Prozent der in Deutschland installierten Photovoltaikanlagen früher oder später Mängel auf. Die Folge: diese Anlagen liefern nicht die Erträge, die sich Besitzer und Betreiber von ihnen versprechen. Um das zu verhindern, müssen Techniker für jeden Anlagencheck aufwändig aufs Dach steigen. Dank des Start-ups ucair geht das nun wesentlich einfacher – und preiswerter. Denn ucair führt die Wartung per Drohne durch.

Dafür nutzen sie ein Netzwerk von über 50 Drohnenpiloten in Deutschland, Italien, Österreich und der Schweiz, die mit den Drohnen Thermografie-Aufnahmen der Anlagen erstellen. Die Daten werden an ucair weitergeleitet und dort zentral ausgewertet. Schäden an Zellen oder Modulen werden so über Temperaturunterschiede sichtbar – und der Kunde erhält einen Bericht mit einer Empfehlung für erforderliche Reparaturen. Seit der Gründung im März 2017 hat ucair schon Anlagen mit einer Kapazität von etwa 100 Megawatt inspiziert – und den Kunden Mehrertragspotenziale von 380.000 Euro aufgezeigt.

 

Fresh Energy – „We empower people“.

Transparenter Verbrauch ohne Nachzahlungen

Fresh Energy ist der erste voll digitale Stromanbieter Deutschlands auf Smart-Meter-Basis ohne Nachzahlungen dank monatlicher Abrechnung nach Verbrauch. Mit Fresh Energy bekommen die Kunden 100 % Ökostrom, einen kostenlosen intelligenten Zähler (Smart Meter) und eine App zur Live-Visualisierung des Stromverbrauchs – sogar einzelner Haushaltsgeräte. Fresh Energy bekämpft damit Stromfresser und schärft das Bewusstsein für den Stromverbrauch bei seinen Kunden – Stromsparen wird mit Fresh Energy deutlich transparenter und einfacher. Das schont nicht nur den Geldbeutel, sondern auch die Umwelt.

Das GreenTech-Start-up setzt auf ein neues Konzept: Algorithmen, die auf maschinellem Lernen beruhen, ermöglichen es, anhand der erhobenen Daten den Stromverbrauch einzelner Geräte bzw. bestimmter Gerätegruppen im Haushalt festzustellen. Der Verbrauch wird in Live-Visualisierungen über die App oder den Log-in der Website ausgewiesen – mit dem größten Fokus auf Datenschutz und Sicherheit.

Zum nächsten Kapitel Pioniere