Startschuss für Innovationen

Gibt es bald fliegende Autos? Wann werden unsere Städte smart? Auf welche Weise wird die Blockchain die Märkte verändern? Auf derartige Fragen suchen wir Antworten – so schnell wie möglich.

„Die vierte industrielle Revolution hat schon begonnen“Kerstin Eichmann vom Innovation Hub

Um als Vorreiter den Energiemarkt der Zukunft zu gestalten, hat innogy vor einigen Jahren den Innovation Hub gegründet. Durch gezielte Minderheitsbeteiligungen an vielversprechenden Start-ups und die aktive Unterstützung ihres Wachstums entwickelt man hier ein Portfolio an Innovationen. Die Portfolio Start-ups profitieren durch komplementäre Produkte, Services und Technologien innerhalb des Portfolios. Durch diese natürlichen Synergien verschafft der innogy Innovation Hub den Start-ups Zugang zu weltweiten Netzwerken sowie Entscheidern und Geschäftsbereichen innerhalb des innogy Konzerns. Das ambitionierte Ziel ist es, wegweisende Ideen zu fördern, die das Potential haben, ganze Geschäftsmodelle und Industrien zu revolutionieren. Der innogy Innovation Hub fokussiert sich dabei auf 4 Themenfelder: „Machine Economy“, „Smart & Connected“, „Disruptive Digital“ und „Cyber Ventures“.

innogy fördert Innovationen

Von Start-ups lernen

Der innogy Innovation Hub ist dort präsent, wo weltweit die erfolgreichsten Innovationen stattfinden: im Silicon Valley und Tel Aviv sowie in Berlin, von wo aus auch die europäischen Aktivitäten in London und Warschau gesteuert werden. Dort haben wir gemeinsam mit Partnern den ersten globalen Energie-Accelerator gegründet: Free Electrons.

Die Resonanz auf Free Electrons ist überwältigend: Mehr als 515 Start-ups aus 65 Ländern haben sich 2017 um die begehrten Startplätze der 2. Runde beworben.

Internationale Expertise und Ideen

innogy glaubt an die Kraft von Innovationen und hat es sich zur Aufgabe gemacht, diese zu fordern und zu fördern. Wir stellen drei Projekte vor, die das Spielfeld verändern.

The future is light

Wie Solarfolie eine Branche revolutioniert

Ultradünn und hoch flexibel: Die Solarfolien HeliaFilm® und HeliaSol® des Dresdner Unternehmens Heliatek haben mit 1 kg/m² weniger als 5 % des Gewichtes traditioneller Solarmodule. Ressourcen-schonend in der Herstellung bieten die Solarfolien von Heliatek mit nur 20 g CO2 / kWh die beste CO2-Bilanz im Vergleich zu allen Energiegewinnungsarten. Dabei lassen sie sich auf nahezu jedem Untergrund wie Beton, Glas oder Stahl anbringen – vor allem aber auf flexiblen Flächen, die für klassische Solartechnologien nicht zu nutzen sind.

Schon seit 2009 unterstützt innogy Venture Capital die Wunderfolie. Der Einsatz hat sich gelohnt: 2012 erfolgte der Markteintritt, inzwischen führt Heliatek weltweit in der organischen Photovoltaik. Für 2019 ist der Start der Großvolumenproduktion geplant.

 

Flugdetektive liefern Daten

Durch Drohneninspektionen Kosten sparen

Dank Drohnen geht die Inspektion von Solaranlagen schneller und wird preiswerter. Einer Studie und den Erfahrungen aus der Praxis zufolge weisen mehr als 80 Prozent der in Deutschland installierten Photovoltaikanlagen früher oder später Mängel auf. Die Folge: diese Anlagen liefern nicht die Erträge, die sich Besitzer und Betreiber von ihnen versprechen. Um das zu verhindern, müssen Techniker für jeden Anlagencheck aufwändig aufs Dach steigen. Dank des Start-ups ucair geht das nun wesentlich einfacher – und preiswerter. Denn ucair führt die Wartung per Drohne durch.

Dafür nutzen sie ein Netzwerk von über 50 Drohnenpiloten in Deutschland, Italien, Österreich und der Schweiz, die mit den Drohnen Thermografie-Aufnahmen der Anlagen erstellen. Die Daten werden an ucair weitergeleitet und dort zentral ausgewertet. Schäden an Zellen oder Modulen werden so über Temperaturunterschiede sichtbar – und der Kunde erhält einen Bericht mit einer Empfehlung für erforderliche Reparaturen. Seit der Gründung im März 2017 hat ucair schon Anlagen mit einer Kapazität von etwa 100 Megawatt inspiziert – und den Kunden Mehrertragspotenziale von 380.000 Euro aufgezeigt.

 

Fresh Energy – „We empower people“.

Transparenter Verbrauch ohne Nachzahlungen

Fresh Energy ist der erste voll digitale Stromanbieter Deutschlands auf Smart-Meter-Basis ohne Nachzahlungen dank monatlicher Abrechnung nach Verbrauch. Mit Fresh Energy bekommen die Kunden 100 % Ökostrom, einen kostenlosen intelligenten Zähler (Smart Meter) und eine App zur Live-Visualisierung des Stromverbrauchs – sogar einzelner Haushaltsgeräte. Fresh Energy bekämpft damit Stromfresser und schärft das Bewusstsein für den Stromverbrauch bei seinen Kunden – Stromsparen wird mit Fresh Energy deutlich transparenter und einfacher. Das schont nicht nur den Geldbeutel, sondern auch die Umwelt.

Das GreenTech-Start-up setzt auf ein neues Konzept: Algorithmen, die auf maschinellem Lernen beruhen, ermöglichen es, anhand der erhobenen Daten den Stromverbrauch einzelner Geräte bzw. bestimmter Gerätegruppen im Haushalt festzustellen. Der Verbrauch wird in Live-Visualisierungen über die App oder den Log-in der Website ausgewiesen – mit dem größten Fokus auf Datenschutz und Sicherheit.

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